Geocaching – der Begriff setzt sich aus den Begriffen “Geo” für “Erde” und “caching”, der Übersetzung für ‘Verstecke” zusammen. Die Geocaches werden allerdings nicht – wie bisher bei der klassischen Schnitzeljagd üblich – in Form von Zetteln hinterlegt. Beim Caching, beispielsweise auf Ibiza, wird das World Wide Web genutzt und die Hinweise, welche Verstecke als nächstes gefunden werden müssen, erfolgen über GPS-Empfänger. Mit guten Landkarten können die GPS-Empfänger allerdings auch ersetzt werden, denn auch so lassen sich dann die zu findenden Koordinaten aufspüren.
Veranstaltet werde kann die Schnitzeljagd überall. Einen besonderen Reiz hat es natürlich, wenn es auch in einer sehr angenehmen Umgebung stattfindet. Das Caching auf Ibiza hat eben seinen ganz besonderen Reiz. Die weiße Insel, die aufgrund ihrer strahlend hellen Bebauung diesen inoffiziellen Zweitnamen trägt, ist für das Caching besonders gut geeignet. Viele kleine Orte wie Punta Arabi, eine sehr schöne Natur und sehr angenehme Temperaturen vom Frühling bis weit in den Herbst hinein machen die moderne Schnitzeljagd auf Ibiza zu einer reizvollen Unternehmung.
Zurückzuführen ist dieses Hobby, das sich durch das World Wide Web weiter verbreitet hat, schon auf alte Wurzeln des sogenannten Letterboxing. Hierbei wurden unterschiedliche Behälter an verschiedenen Orten mit Briefen und Hinweisen versehen aufgestellt. Das Aufspüren der Letterboxes erfolgt allerdings noch ohne GPS-Unterstützung. Kompass und Hinweise in den Boxen dienten damals der Orientierung. Interessant ist übrigens, dass das Caching in seiner alten Form, also dem Letterboxing, schon seit dem Jahr 1854 nachweislich betrieben wird. Seit dem Jahr 2000 kann das Caching bedingt durch die nun voranschreitende Verbreitung von GPS auch in seiner modernen Form betreiben werden.
Sehr wichtig – auch beim Caching auf Ibiza – ist, dass der Naturschutz oberste Prämisse ist. So ist es beispielsweise absolut verpönt, die Caches mit den Hinweisen für den neuen zu suchenden Punkt in der Natur zu vergraben. Genutzt werden dürfen ausschließlich natürliche kleine Höhlen, Baumwurzeln oder Astlöcher oder andere bereits vorhandene Versteckmöglichkeiten.